DJK TTV Cunnewitz 1. – TTV 97 KM 1. 8:8

Im letzten Punktspiel unserer Mannschaft in der 1. Kreisliga gab es noch einmal mit einem Unentschieden in Cunnewitz einen etwas versöhnlichen Abschluß. Leider konnten wir dieses Spiel wieder nicht in Bestbesetzung antreten, für Dr. Frank Kramer spielte Kathleen Herrlich.

In den drei Eingangsdoppel zeigte sich wieder einmal unsere diesjährige Schwäche. Lediglich unser Doppel eins Jens Mandel/Jens Häfner gegen Zschorlich/Wocko konnten mit einem 3:1 überzeugen. Die beiden anderen Doppel (Felix Schreiber/Frank Richter gegen Kockel/Zschoschke und Peter Gottschalk/Kathleen Herrlich gegen Schierack/Rehor) gaben ihre Spiele, nach gewonnenen ersten Satz, jeweils mit 1:3 ab.

Die erste Einzelrunde begann sehr erfolgsversprechend. Felix setzte sich gegen Matthias Kockel in einem sehenswerten Spiel im 5. Satz mit 11:8 durch. Leider blieb es nicht dabei. Jens M. mußte sich nach gutem Beginn Alois Zschoschke mit 3:1 (5,-12,-7,-7) geschlagen geben.

Im mittleren Paarkreuz gab es mit Frank gegen Zschorlich und Jens H. gegen Schierack zwei spannende Spiele. Frank und Andre Zschorlich hatten sich augenscheinlich in den beiden ersten Sätzen auf einen „Nichtangriffspakt“ geeinigt. Diese waren überwiegend aus einen Abwehrspiel geprägt. Somit endete der erste Satz 17:15 für Frank. Dieses Spiel hatte den beiden wohl sehr gefallen und sie machten im 2. dort weiter, bei dem jedoch A. Zschorlich mit 12:10 das bessere Ende für sich hatte – dies versprach ein langer Abend zu werden… Wurde es aber nicht: Zschorlich stellte sein Spiel um und gewann die nächsten beiden Sätze (-1,-4) deutlich.

Bei Jens H. gegen Rafael Schierack war das Spiel lange Zeit offen, wie die Satzergebnisse (-5,11,-8,7) zeigen. Im Entscheidungssatz mußte er sich mit 9:11 geschlagen geben. Es ist immer wieder beeindruckend für Gegner und Zuschauer, wenn Jens mit seiner „Noppe“ auf der Rückhand angreift.

Im unteren Paarkreuz „sorgte“ Peter gegen Julian Rehor für eins der beiden klarsten Ergebnisse. Er hatte dem guten und überlegten Spiel von Julian nicht viel entgegenzusetzen. Am Ende hieß es 3:0 für Rehor. Anders macht es eine glänzend aufgelegte Kathleen. Sie lieferte sich gegen Frank Wocko ein äußerst spannendes Spiel. Es zeigte nach den Satzergebnissen (-8,6,-7,11) parallelen zum Spiel Häfner – Schierack. Jedoch konnte Kathleen den 5. Satz mit einem 11:9-Sieg für sich besser gestalten.

Somit stand es zur Halbzeit 6:3 für Cunnewitz und es deutete sich ein nächstes Debakel an.

Aber ganz ohne Gegenwehr wollten wir uns nicht ergeben. Jens M. gegen Kockel machte mit einem abwechslungsreichen Spiel (3:2) den Anfang, ehe der Spieler des Tages Felix mit einem 3:1 gegen Zschoschke in einem der spannendsten Spiele des Abends (-10,8,9,8) nachzog.

Jens H. lieferte den nächsten Krimi gegen Zschorlich und setzte sich, auch wieder dank seiner Rückhand, mit 3:1 (8-,8,7,8) durch. Frank hatte an diesem Abend nicht ganz so viel Glück und unterlag auch gegen Schierack mit 1:3.

Im unteren Paarkreuz sorgte Peter auch für das 2. Spiel mit dem klarsten Ergebnis und gewann gegen Wocko klar und sicher mit 3:0. Kathleen konnte mit ihrem druckvollen Spiel am Tisch gegen Rehor besser mithalten als Peter im Spiel gegen Julian, mußte aber die spielerische Überlegenheit von Julian Rehor mit 1:3 anerkennen.

Damit stand es nach den Einzeln 8:7 für Cunnewitz und wir hatten noch die Chance im Entscheidungsdoppel einen Punkt aus Cunnewitz mitzunehmen.

So standen sich zum Abschluß die beiden Doppel eins jeder Mannschaft Mandel/Häfner und Kockel/Zschoschke gegenüber und es entwickelte sich eine muntere und spannende Partie. Die ersten drei Sätze waren auch sehr ausgeglichen (-9,9,7) bevor sich die beiden Jens’er sich im 4. Satz mit 11:4 durchsetzten und uns damit das Unentschieden retteten.

Im Großen und Ganzen war es ein leistungsgerechtes Unentschieden:

Bei den 16 Begegnungen gab es vier 5-Satz-Spiele (3:1 für Kamenz), 10 Spiele gingen 3:1 aus (6:4 für Cunnewitz) und jede Mannschaft hat ein 3:0-Sieg geholt.

Damit verabschieden wir uns mit einem soliden Spiel aus der 1. Kreisliga und hoffen das es nächstes Jahr wieder besser für uns läuft.

PG